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Activities in Bikaner

Bikaner

Die am Rande der Wüste Thar gelegene Festungsstadt mit etwa 650.000 Einwohnern wurde 1488 von Rao Bikaji gegründet. Erst unter der Herrschaft von Raja Singh erlangte die Stadt Ansehen und die nötigen Geldmittel, um den Bau des Forts vorantreiben zu können. Der Zuzug wohlhabender Kaufleute begünstigte den Bau vieler Tempel. Die teilweise noch von Mauern umgebene Altstadt von Bikaner beherbergt mehrere, reich durch Steinmetzarbeiten verzierte Havelis (Handelshäuser), die den früheren Reichtum erahnen lassen. Besonders hervorzuheben ist die 1880 erbaute eindrucksvolle Rampuria-Haveli. Viele dieser Havelis sind mittlerweile zu Hotels umfunktioniert und dienen Touristen als luxuriöse Übernachtungsmöglichkeit. Die wichtigste Sehenswürdigkeit von Bikaner ist Junagarh Fort. Errichtet aus rotem Sandstein ab dem Jahr 1588 und über mehrere Jahrhunderte erweitert, zeigt sich die Festung noch heute in überaus guter Ausstattung. Besonders beeindruckend ist der Saal der Privataudienzen mit einer Kreation aus Spiegeln, Einlegearbeiten und Goldmalereien bestehenden Innendekoration. Zu den zentral gelegenen Schlafgemächern reihen sich weitere verschwenderisch ausgestattete Räume wie das Spiegelzimmer und der Blumenpalast.
Ebenso sehenswert ist der Lalgarh-Palace. Der Ende des 19. Jahrhunderts von Maharaja Sir Ganga Singh erbaute Palast dient heute noch zum Teil als Familiensitz, der andere Teil wurde zu einem Luxushotel umgewandelt.
Eine besondere und eindrucksvolle Atmosphäre spürt man bei einem abendlichen Spaziergang am Kota Pol – hier treffen Alt- und Neustadt aufeinander.
Die etwa 10km entfernte, einzige staatliche Kamelfarm des Landes lädt zu einem Besuch ein. Hier werden Reitkamele für die Border Security Force gezüchtet, jedoch auch Bauern und Viehzüchter bringen hier ihre Stuten zum Decken.
In kurzer Entfernung zu Bikaner liegt das Städtchen Deshnoke. Die Attraktion liegt beim Karni Mata Tempel. Den Eingang schmückt ein riesiges silbernes Tor, dahinter leben 20000 Ratten, die von den Gläubigen verehrt und mit Getreide, Milch und Süßigkeiten gefüttert werden.

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